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Geschichtliches zur Burg


Die Burg Ehrenberg wurde ursprünglich als Schutz-bzw. Vorburg der Stauferpfalz Wimpfen im  12. / 13. Jahrhundert erbaut. Aufgrund seiner ungewöhnlichen Größe und seines ungewöhnlichen Standortes außerhalb der Kernburg wird der Bergfried (Turm) auf die Gründungszeit des Dorfes Heinsheim im 10. Jahrhundert vermutet.

Wahrscheinlich diente er den Heinsheimern zunächst als Schutz-und Fluchtturm bei Überfällen. Dagegen spricht sein Haupteingang in einer Höhe von ca. 10 m, erreichbar über einen Steg oder eine Brücke von der Burgmauer aus.

Etliche Male wurde die Ehrenberg bedarfsgerecht umgebaut, erweitert, schließlich teilweise rückgebaut und abgetragen, wovon die heutige Ruine zeugt. Aus dem gewonnenen Material wurde im 18. Jahrhundert, vermutlich auf der äußeren Schildmauer, die Vorburg mit Stallungen und dem heutigen Wohngebäude errichtet. Außerdem entstand eine Kapelle: Ehrenberg, nach Aussterben des gleichnamigen Rittergeschlechts mittlerweile im Besitz des Bistums Worms, sollte ein Kloster werden.

Hieraus wurde jedoch nichts, weil Napoleons Säkularisierung (Verweltlichung) das Bistum enteignete. Die Kapelle befindet sich bis heute im Rohbau und ist, wenn auch geweiht, leider auch dem allmählichen Verfall geweiht. Anfang des 19. Jahrhunderts erwarb Carl von Racknitz die Burg. Seither befindet sie sich in Familienbesitz derer von Racknitz.